Jörg

Potthaus

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geboren 1954 in Kettwig, wo er heute noch lebt, arbeitete nach einem Germanistik- und Geschichts-studium 40 Jahre lang als Gymnasiallehrer in Oberhausen und Heiligenhaus. Seit den 80er Jahren führten ihn, ausgelöst durch die Begeisterung für den großen griechischen Komponisten und Freiheits-kämpfer Mikis Theodorakis, seine Reisen besonders häufig zu dessen Herkunftsort, der Insel Kreta. Die zahlreichen Aufenthalte und Begegnungen ließen ihn Land und Leute kennen und lieben lernen. Kurz vor seinem Eintritt in den Ruhestand lernte Potthaus den bekannten Schriftsteller Bodo Kirchhoff und dessen Ehefrau Ulrike kennen und besuchte mehrfach deren Schreibseminare in Torri del Benaco am Gardasee. Die vorliegenden Romane wurden vom Ehepaar Kirchhoff freundschaftlich und mit Rat und Tat begleitet.

Bücher

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Rückleuchten

Ein älterer Mann, der nach dem Ende seines Berufslebens zu schreiben begonnen hat, sitzt, durch einen seuchenbedingten Lockdown und eine erlittene Hörschädigung doppelt von der Außenwelt isoliert, über Monate in seinem Arbeitszimmer fest. Dort und auf gelegentlichen Spaziergängen reflektiert er u.a. die persönlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen, welche durch die Pandemie ausgelöst bzw. sichtbar gemacht werden.
Vor allem aber verliert er sich in Erinnerungen an seine Liebesgeschichte mit der rothaarigen Petra, die zwar über drei Jahrzehnte zurückliegt, jetzt aber, während sich das Leben langsam entzieht, wieder mit aller Macht in sein Bewusstsein drängt und dort erneut aufleuchtet.
Und während der Leser den wechselseitig geschickt miteinander verknüpften Erzählebenen folgt, setzt der Autor erst unmerklich, dann zum Ende hin auf ergreifende Weise, auch einem lange verstorbenen Freund ein literarisches Denkmal.

 
„Der Autor lässt in die zahlreichen Molltöne der Geschichte immer wieder auch einen Dur-Ton einfließen – und das ist die Sprachmelodie, die trifft.“     (Ulrike Bauer)

„Am Ende erreicht den Erzähler ein Brief von Petra und es kommt zum Treffen in der ´Stiege`, wo sie ein Zigarettenpäckchen so öffnet, als wolle sie ihm die wunde Seele schälen.“
(Bodo Kirchhoff )

340 Seiten

Preis: 13,80 €

ISBN 978-3-943322-392

Erhältlich im Buchhandel
und direkt beim Verlag

260 Seiten

Preis: 12,80 €

ISBN 978-3-943322-200

Erhältlich im Buchhandel
und direkt beim Verlag

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Warten auf Julie

Ist es möglich, dass eine literarische Figur im wirklichen Leben Gestalt annimmt? Johannes ist sich sicher, dass die geheimnisvolle Frau, die ihm plötzlich auf der Lesung eines bekannten Schweizer Autors begegnet, dessen Roman, der ihn
gerade existenziell beschäftigt, entsprungen ist.
Aber die Frau im roten Mantel verschwindet genauso überraschend, wie sie gekommen ist – und lässt Johannes in dem Gefühl, er habe das späte Glück seines Lebens versäumt, ratlos zurück.
Dreizehn Jahre später glaubt er während eines Besuchs in der Schweizer Hauptstadt, diese Frau in Gestalt der Französisch-Lehrerin Julie Laforêt wiederentdeckt zu haben…
„Auch, wenn das Schreiben schon ein Lieben ist,
kann man von der Sehnsucht nach Liebe so erzählen,
dass am Ende unerwartet eine Hand auf der
Schulter des Erzählers den Leser gleich mitberührt.“
(Bodo Kirchhoff über „Warten auf Julie“)
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Presse & Rezensionen zum Buch:

312 Seiten

Preis: 12,80 €

ISBN 978-3-943322-005

Erhältlich im Buchhandel
und direkt beim Verlag

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Dionysos-Bar

Eine Woche im Oktober 2016 - ein Gymnasiallehrer aus dem Essener Süden, der nach einer schmerzhaften Erfahrung seinen Ruhestand auf der griechischen Insel Kreta verbringen will, eine Intrige der dortigen Freunde und einer geheimnisvollen Frau, der alle Pläne zum Opfer fallen und eine junge, ukrainische Serviererin, die für wenige Tage doch alles zum Leuchten bringt.
Die Geschichte von Georg und Ivanka und ihrer kurzen, aber heftigen Liebe, an deren Ende sich die Träume auflösen wie die Wandmalereien in Knossos im Schweiße der Besucher. Das Leben selbst zerstört den Traum vom zweiten, womöglich wahren Leben.
Jörg Potthaus bettet die Liebesgeschichte zwischen Georg und Ivanka ein in die Atmosphäre des heutigen, von der Wirtschafts- und Finanzkrise geschüttelten Griechenlands. Zugleich zeigen kenntnisreiche Reflektionen zu Geschichte, Literatur und Musik des Landes seine immer noch tiefe Verwurzelung in der alten Griechenland-Sehnsucht der deutschen Literatur, einer Sehnsucht, der letztlich auch Desillusionierung und Enttäuschung nichts anhaben können.